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Aus dem gleichen Ausgangsmaterial Lößlehm sind in Lenthe mehrere unterschiedliche Böden entstanden - Je nachdem wie stark das Grundwasser einen Einfluß hatte. | |
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| Das Calenberger Land. Blick auf den Benther Berg und den Deister |
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Vor 200 Millionen Jahren, in der Triaszeit, haben gewaltige Stürme Sandmassen in den Raum um das heutige Hannover geweht. Der Sand war das Ausgangsmaterial für den heute im Untergrund der Böden vorhandenen Bundsandstein. Vor 70 Millionen Jahren drückte die Erdwärme die Zechsteinsalze empor. Dabei wölbte sich der darüberliegende Buntsandstein zum Benther Berg auf. In der Folgezeit entwickelte sich eine reiche Pflanzenwelt, die schließlich aber durch Eiszeiten wieder vernichtet wurde. Ein bis zu 400 m dicker Eispanzer hatte sich darübergeschoben. Vor 20 Tausend Jahren stieg die Temperatur wieder an, das Eis schmolz und es setzten starke Winde ein, die von Norden nach Süden feinste Bodenteilchen wehten. Es entstand in der Gegend um Hannover eine bis zu zwei Meter starke Lößschicht, die unsere Gegend, das Calenberger Land, so fruchtbar machte. |
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| Die Böden in Lenthe sind teilweise stark vom Grundwasser beeinflußt.
Die Eigenschaften eines Bodens kann man gut am Bodenprofil ablesen, dem Querschnitt durch alle Bodenhorizonte. Hier freigelegt bei Bauarbeiten in unserer Feldmark. |
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Auf den weniger vom Grundwasser beeinflußten höher gelegenen Flächen in Lenthe findet man den klassischen besten Zuckerrüben - Weizen - Boden, der im Calenberger Land sehr häufig vorzufinden ist:
Parabraunerde aus Löß Bester Ackerboden Schwäche: |
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Drainage - Arbeiten nach der Weizen - Ernte :
Man sieht hier das Drainagerohr im tonigen Untergrund des Bodens |
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| Wenn Drainagen nicht mehr funktionieren, gibt es im Winter und Frühjahr große Überschwemmungen auf den Feldern. Deshalb müssen jedes Jahr kleinere Teilflächen neu drainiert werden. Erst wenn diese wichtigen Darainagearbeiten erledigt sind kann mit der Bodenbearbeitung begonnen werden. |
| Fertig verlegte Drainage auf unserem Weizen - Stoppelfeld |
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Superbreite Terra - Reifen am Schlepper verhindern besonders im Frühjahr, wenn der Boden im Untergrund noch feucht ist, schädlichen Bodendruck. |
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Man muß den Boden genau kennen, um ein optimales Saatbett für die Pflanzen herrichten zu können. Nur Kleinigkeiten bei der Bodenbearbeitung entscheiden schon über Erfolg oder Mißerfolg beim Pflanzenwachstum. |
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| Hier wird bei uns Kalk auf den Streuer geladen und anschließend ausgestreut. Die Bodenlebewesen benötigen Kalk, damit sie nach der Ernte die Pflanzenreste zu Humus umbauen können. Ohne Kalk würde der Boden langsam versauern. |
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| Wir bearbeiten den Boden zum zweitenmal nach der Ernte mit dem Grubber. Man sieht die sorgfältige Vermischung von Boden, Pflanzenresten und Kalk. Auch Unkräuter werden hierbei natürlich ausgerissen. |
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| Mit dem Pflug wird der Boden 30 cm tief bearbeitet, gelockert, gewendet und gemischt. Der nebenherlaufende Packer zerkrümelt und rückverfestigt ihn gleichzeitig. |
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| In einer Überfahrt wird der Boden für die Aussaat vorbereitet und gleichzeitig das Saatgut abgelegt mit der Kombination aus Kreiselegge mit aufgebauter Drillmaschine. |


| Schlepper mit Pflug im Einsatz bei der tiefen Bodenbearbeitung |
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